Radwanderung um Papenburg 2014

Radwanderung vom 19.06 – 22.06.2014

Die 12 köpfige Radfahrertruppe der Breitensportabteilung des SC Sprakel machte sich in diesem Jahr auf, um die Gegend von Papenburg zu erkunden. Dazu wurden zu Hause die Räder auf den PKW gepackt um nach gut 160 km das Quartier im Hotel Rüther in Papenburg zu erreichen.

Bevor die erste Tour des Tages stattfand, wurde das Cafe Mozart aufgesucht um sich zu stärken um danach zur Meyer-Werft zu fahren. Dort wurde uns von Frau Tholen die Unternehmensgeschichte und die Erfolge der heute noch im Privatbesitz befindlichen Werft erläutert.

Die heutige Werft hat in ihren Anfängen um 1795 erst Torfkähne aus Holz und später größere Schiffe aus Stahl gebaut. Die 3.100 fest angestellten Mitarbeiter fertigen heute Kreuzfahrtschiffe, Flusskreuzfahrtschiffe, Passagierschiffe, Fähren, Gastanker, Containerschiffe und Tiertransporter von 40.000 bis über 160.000 BRT.

Leider konnten die täglichen Fahrten nicth immer ungetrübt vonstatten gehen da uns der Regen am Vormittag ganz schön ausgebremst hat und wir uns öfter Unterstellmöglichkeiten suchen mussten. Aber die späteren Sonnenstunden haben es wieder gut gemacht, so dass wir am Nachmittag unseren Kuchen und den dazugehörenden Kaffee genießen konnten. Nur der starke Wind, der ganztags blies, störte.

Die insgesamt 150 gefahrenen Kilometer mit dem Rad haben uns u.a. auch zur Festung Bourtage in die Niederlande geführt. Sie war im 17. Jahrhundert auch das Bollwerk gegen den „Bomben Bernd“, den Bischof von Münster. Mit im Programm waren auch die Orte Aschendorf, Esklum, Leer, Weener und viele kleine Ortschaften die zu durchradeln waren.

In Aschendorf wurde die Fahrt unterbrochen, um im „Gut Altenkamp“ den schönen Barockgarten zu besichtigen.

Da das angefahrene Hotel über kein Restaurant verfügte, wurde allabendlich ein Speiserestaurant angefahren um dort das Abendessen einzunehmen und in gemütlicher Runde den Abend zu genießen. Es wurde dabei der Tagesablauf und über die früheren Fahrten geredet. Dabei kam es zu manchem Lachanfall.

Die Abende wurden natürlich auch genutzt um im Fernsehen die Fußballspiele anzusehen. Vor allem das Spiel der deutschen Mannschaft am Samstag gegen Ghana, was leider nur mit einen 2:2 endete. Hätten gerne über einen Sieg gejubelt.

Der Sonntag – unser Abreisetag – endete aber erst am Nachmittag nach einer kleinen Rundfahrt von ca. 25 km und dem Besuch beim Bäcker mit Kaffee und Kuchen. Danach fuhr man dann in Richtung Sprakel. Aber nicht, ohne sich schon für die Fahrt im nächsten Jahr zu verpflichten.

© Copyright - SC Sprakel 1930 e.V.